Saturday 20. December 2014
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Großmeister des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens auf Staatsbesuch in Österreich

Zweimaliges Treffen mit dem Hochmeister

13.03.2012

Seine Hoheit und Eminenz, Fürst und Großmeister des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens, Fra‘ Matthew Festing, war vom 27. Februar bis zum 29. Februar 2012 auf Einladung des Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer zu einem Staatsbesuch in Österreich. Ziel des Besuches war es, die guten Beziehungen zur Republik Österreich weiter auszubauen und weitere Kooperationen auf humanitärem Gebiet zu ermöglichen. Die Begrüßung des Großmeisters erfolgte durch den Bundespräsidenten mit militärischen Ehren am Montag, dem 27. Februar. Daran anschließend fand ein Arbeitsgespräch mit dem Bundespräsidenten mit einer anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz statt.

Ehrenritterinvestitur von Prof. Dieter Salch in Würzburg

02.03.2012

„Wir danken Gott und nehmen Sie als Ehrenritter in die Gemeinschaft der Familiaren des Deutschen Ordens auf, damit Sie so im Sinne des Deutschen Ordens die Brüder und Schwestern in ihrer Sendung und Aufgabe unterstützen und begleiten". Diese Worte hat Hochmeister Bruno Platter am Samstag, dem 18. Februar 2012, zu Professor Dieter Salch in Würzburg gesprochen, dem damit in einer festlichen Zeremonie und umrahmt von Mozarts Piccolominimesse die Würde eines Ehrenritters verliehen wurde. Als Einstimmung zur Investitur wurde am Abend zuvor eine feierlichen Vesper in der Kapelle des Bürgerspitals zum Heiligen Geist im Kreis der Würzburger Familiaren gebetet, der der Hochmeister vorstand.  In seiner Ansprache ging er vor allem auf die Bedeutung der Zeichen von Mantel und Kreuz ein, um die Aufgabe des Ehrenritters im Orden zu verdeutlichen. Anschließend segnete er Kreuz und Mantel des neuen Ehrenritters.

Neue Abteilung im Altenheim Tittling

27.02.2012

Am 25.02.2012 konnte der Hochmeister des Deutschen Ordens, Dr. Bruno Platter, die neu errichtete Abteilung für Hospiz und Palliativversorgung im Alten- und Pflegeheim der Deutschordensschwestern im bayerischen Tittling eröffnen und segnen. In den vergangenen Jahren hatten die Schwestern erhebliche Mittel investiert, um das Objekt grundlegend zu sanieren und auszubauen. Dabei wurden nicht nur die neuesten pflegerischen Aspekte und die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigt, sondern auch Aspekte wie ökologische Wärmedämmung und die Installation einer Photovoltaik-Anlage. Gleichzeitig sind auch die Verbindungshalle zwischen Heim und Kirche (der „Grüne Saal), der Vorraum der Kirche mit Totengedenkstätte und kostbarer gotischer Pietà sowie der Altarraum der Kirche künstlerisch in beeindruckender Weise neu gestaltet worden.

Familiaren erstmals offiziell im Dom zu Linz

07.02.2012

Am Sonntag, dem 22. Jänner 2012, feierte die Diözese Linz das 30jährige Jubiläum der Bischofsweihe des emeritierten Bischofs Maximilian Aichern OSB im völlig überfüllten Linzer Mariendom. Bischof Aichern betonte dabei in seiner Predigt besonders den Auftrag des Zweiten Vatikanischen Konzils auch für heute: „Beachtet die Zeichen der Zeit und teilt die Freude und Hoffnung, die Bedrängnis und Trauer der Menschen, wie es das II. Vatikanische Konzil ausgedrückt hat. Gehen wir in geschwisterlicher Gesinnung den Weg, zu dem Gott uns berufen hat, weiter."Viele Ehrengäste aus Kirche, Politik und Wirtschaft waren gekommen; unter den zahlreichen Konzelebranten waren auch Rektor Univ.-Prof. Dr. Ewald Volgger OT, der Generalsekretär des Deutschen Ordens sowie Bischofsvikar Regens Dr. Johann Hintermaier. Auch die in Linz wirkenden Familiaren waren zu dieser Feier geladen, damit stellte dieses Fest das erstmalige Auftreten der in Linz stetig wachsenden Familiarengemeinschaft in der Öffentlichkeit dar.

Jahresbericht Schatzkammer 2011

03.02.2012

KHMIm Jahr 2011 konnte sich die Schatzkammer des Deutschen Ordens über einen regen Besucherzuwachs freuen und erstmals die 4000 Personen Grenze überschreiten. 4.500 Menschen besuchten letztes Jahr das Museum und erhöhten die Besucherzahl von 2010 (3.765 Besucher) um 19,5%. Dazu beigetragen hat u. a. eine Kooperation mit einigen freiberuflichen Kunsthistorikern, die zusätzlich zu den hauseigenen Führungen weitere Gruppen durch die Sammlung führten. 2011 beteiligte sich die Schatzkammer des Deutschen Ordens zum ersten Mal am jährlich vom österreichischen Bundesdenkmalamt organisierten „Tag des Denkmals" und verzeichnete dabei eine sehr positive Besucherbilanz. Ebenso veranschaulichte die ORF „Lange Nacht der Museen" das ungebrochene Interesse an der Schatzkammer und am Deutschen Orden, auch wenn die Besucherzahl von knapp 1100 Personen im Vergleich zum vergangenen Jahr (knapp 1170 Personen) leicht rückläufig war.

Publikation zum Palais Erzherzog Wilhelm

31.01.2012

Zwischen 1864 und 1868 erbaute der Architekt Theophil von Hansen für Hoch-und Deutschmeister Erzherzog Wilhelm eine repräsentative Residenz an der im Entstehen befindlichen Ringstraße. Das Palais, gegenüber dem Stadtpark gelegen, verweist in der Fassadengestaltung auf vielfältige Weise auf den Deutschen Orden und ist eine gelungene Synthese aus Repräsentation und Wohngebäude. Im Jahre 1938 ging das Gebäude in das Eigentum der Stadt Wien über, wurde zunächst von den  Nationalsozialisten, als Sitz der SS, nach dem Krieg von der Polizei genutzt. Seit dem Jahre 1982 residiert dort der „Opec Fund for international Development" (OFID), eine Tochter der OPEC die sich der Entwicklungshilfe und sozialen Projekten widmet. Dieser Organisation ist es zu danken, dass die Beletage, also die ehemaligen Wohnräume des Hoch- und Deutschmeisters, erhalten blieben und in weiten Teilen den alten Glanz und das Konzept Hansens widerspiegeln.

6. Februar: Gründungsfest des Deutschen Ordens

Hochfest Unserer Lieben Frau vom Deutschen Haus in Jerusalem

28.01.2012

Am Sonntag, dem 5. Februar, zelebriert Hochmeister Bruno Platter um 9.00 Uhr in der Ordenskirche St. Elisabeth das Hochamt vom Gründungsfest des Deutschen Ordens: zur Mitfeier ergeht an alle Interessierten eine herzliche Einladung!  

Der Deutsche Orden entstand 1189/90 vor Akkon im Heiligen Land während des dritten Kruzzuges. Als die Hafenstadt Akkon durch christliche Truppen belagert war, gründeten Bürger aus Lübeck und Bremen ein Zeltspital aus Schiffsegeln, in dem sie vor allem die von Seuchen betroffenen Kreuzfahrer und die kranken Pilger gepflegt haben. Dieses Hospital blieb über die Belagerung hinaus erhalten und bei ihm entstand zunächst eine kleine Bruderschaft unter der Leitung eines gewissen Meisters Sibrand. Am 6. Februar 1191 stimmte Papst Clemens III. der Gründung zu und nahm die kleine Gemeinschaft unter den Schutz der Kirche. Das Hospital zog nach der Einnahme von Akkon in die Stadt und übernahm einen festen Baukomplex in der Nähe eines Tores an der Stadtmauer. Bis 1196 entstanden fünf weitere Häuser im Heiligen Land, darunter die mächtige Burganlage Montfort. Später übernahmen die Brüder auch das Spital in Jerusalem mit einer Marienkapelle: hier liegt der Ursprung der Benennung Brüder vom Deutschen Haus St. Mariens in Jerusalem.


http://deutscher-orden.at/