Sunday 3. May 2015
  • gb.gif
  • cz.gif

Deutschordenstreffen im Ries (Nördlingen)

11.06.2012

Am Freitag, dem 18. Mai 2012 trafen sich Familiaren aus den Balleien Deutschland und Österreich sowie aus der Selbständigen Komturei Alden Biesen (Belgien) mit ihren Angehörigen in der ehemals Freien Reichstadt Nördlingen. Mit dabei waren auch Generalökonom Pater Frank Bayard aus Wien in Vertretung des Hochmeisters, vier Schwestern der Deutschen Schwesternprovinz, allen voran Sr. Provinzoberin Mirjam Müller, ein Frater der Deutschen Brüderprovinz aus Frankfurt, sowie die Direktorin des Deutschordensmuseums in Bad Mergentheim. Im Rathaus wurden die Teilnehmer vom Oberbürgermeister der Stadt Nördlingen herzlich willkommen geheißen. Nach einem gemütlichen Umtrunk ging es zu Fuß zur Stadtpfarrkirche St. Salvator, wo der Geistliche Assistent der Ballei Deutschland, Msgr. Domkapitular Ulrich Bonin aus Berlin eine feierliche Maiandacht gemeinsam mit Stadtpfarrer Paul Erber gestaltete. Mit dabei waren auch die Franziskanerschwestern des benachbarten Klosters St. Maria Stern in Nördlingen. Von dort ging es weiter zur evangelischen St. Georgskirche, wo der evangelische Dekan Klaus Wolfermann die Gruppe empfing und die Gäste mit einem eigenen Orgelkonzert überraschte. Anschließend gab er persönlich eine hochinteressante Führung durch den prächtigen Kirchenbau.

Familiarenreise der Ballei Österreich nach Rom

08.06.2012

Anfang Mai veranstaltete die Ballei Österreich unter der Führung von Cfr. Paul Drobec eine Pilgerreise nach Rom, an der 40 Familiaren und deren Gattinnen teilgenommen haben. Den ersten Abend eröffnete ein gemütliches Beisammensein in einem typisch römischen Lokal in Trastevere. Der folgende Samstag führte uns auf die traditionelle Siebenkirchenwallfahrt zu den sieben Hauptkirchen Roms.  Wir begannen den Tag mit einer Hl. Messe in der Unterkirche des Petersdomes neben dem Grab des Hl. Petrus zelebriert von Msgr. Dr. Heribert Lehenhofer, welcher uns auch als geistlicher Beistand mit seinem Wort und Gebet den ganzen Tag begleitet hat. Die nächste Station war San Paolo fuori le Mure. Der kräftige Gesang erfüllte die morgendlich noch menschenleere riesige Basilika. Der Weg führte uns weiter zu einer Andacht in der Kirche San Sebastiano nahe der Via Appia Antica. Nach der Mittagsrast bei Cecilia Metella ging es weiter zur Lateranbasilika. In dieser eigentlichen Bischofskirche des Papstes „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt Rom und des Erdkreises" feierten wir wieder eine Andacht.

Familiarenreise nach Tschechien

25.05.2012

Auf Initiative der Linzer Familiarengemeinschaft fuhr eine 15-köpfige Reisegruppe mit dem Generalsekretär des Deutschen Ordens an der Spitze, Rektor Pater Dr. Ewald Volgger, vom 17. bis 20. Mai in die tschechische Provinz des Deutschen Ordens nach Troppau. P. Ewald hatte auch die geistliche Betreuung dieser Reise übernommen. Mitgereist waren auch Balleimeisterstellvertreter der Ballei Österreich Dr. Rudolf Müller, sowie der Komtur der Kärntner Komturei Dr. Karl Schreitter. Bei der Hinfahrt nach Tschechien wurde in der Deutschordenspfarre Palterndorf im Weinviertel Halt gemacht und mit Pater Adalbert Zöschg das Hochamt zu Christi Himmelfahrt mit der Erstkommunion gefeiert. In Troppau angekommen traf man am Donnerstag Abend mit Schwester Cordula Heidrová zusammen. Dieser Abend sollte für alle Teilnehmer ein besonderes Erlebnis werden, strahlt doch Sr. Cordula mit ihren 96 Jahren eine unglaubliche Zuversicht und tiefe Gläubigkeit aus. Mit großem Interesse durfte man ihren Erzählungen über die Zeit nach 1945 in Tschechien folgen, in welcher die dort verbliebenen Deutschordensschwestern viel Leid zu ertragen hatten.

Innsbruck: Investitur der Ballei „An der Etsch und im Gebirge“

23.05.2012

Am Muttertag, dem 13. Mai 2012, wurde in Innsbruck das Fest der Aufnahme von Familiaren in den Deutschen Orden gefeiert, zu dem an die 200 Familiaren von nördlich und südlich des Brenners und aus Bayern, weitere Ordensmitglieder, Angehörige der Kandidaten sowie Gäste und Freunde der Neufamiliaren gekommen waren. Diese erlebten eine denkwürdige Investiturfeier an historischer Stätte in der Hofkirche, in der auch schon im Jahre 1911 Hochmeister Erzherzog Eugen eine der letzten Investituren eines Ordensritters vorgenommen hat; die historische Rolle für das Land Tirol und den Deutschen Orden von Erzherzog Eugen, der neben Hochmeister Maximilian, dem Deutschmeister, im Dom zu St. Jakob seine letzte Ruhestätte gefunden hat, wurde im Anschluß an die Investiturfeier bei einem kurzen Besuch an seinem Denkmal im Hofgarten gewürdigt. Bruno Platter hob die menschliche Bescheidenheit und Größe des Hochmeisters Erzherzog Eugen hervor, dessen kluger Amtsverzicht es dem Orden ermöglichte, die Turbulenzen der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg gut zu überstehen.

Profeßjubiläum in Lanegg

17.05.2012

                                                      In sehr herzlicher Stimmung hat die Schwesterngemeinschaft von Lanegg am Montag, 14. Mai das Profeßjubiläum mehrerer Schwestern gefeiert. Sr. Anastasia Siebenförcher, Altenpflegerin und langjährige Hausoberin von Lanegg konnte auf 60 Jahre Profeß zurückblicken, während Sr. Rosalinde Unterkalmsteiner, Hausschwester im Altenheim „Sonnenberg", Eppan, Sr. Genovefa Hofer, Wäscherin und Näherin im Kapuzinerkloster zu Lana, sowie Sr. Ingeborg Grassl, Pflegedienstleiterin im Pflegeheim St. Josef zu Völlan, das Goldene Profeßjubiläum feierten. Zu einem festlichen Dankgottesdienst hatte sich die Schwesterngemeinschaft mit den Jubelprofessinnen und zahlreichen Familienangehörigen und Freunden in der Klosterkirche Hl. Kreuz zu Lanegg, deren Weihetag sich heuer zum hundertsten Mal jährt, eingefunden, um gemeinsam mit dem Hochmeister des Ordens, sowie dem Schwesternseelsorger P. Martin und Superior P. Andreas das Lob- und Dankopfer darzubingen.

Die Brüder der tschechischen Provinz wählen ihren Delegierten zum Generalkapitel

15.04.2012

Am Osterdienstag, 10. April fand in Wien unter der Leitung des Hochmeisters erstmals ein Konveniat der Tschechischen Ordensprovinz statt, an dem außer den Brüdern mit feierlicher Profess auch die studierenden Kleriker teilgenommen haben. Dazu waren die Brüder aus den Konventen in Troppau, Freudenthal, Busau und Topol'čany vollzählig angereist. Nach einem Memento für den im vergangenen Dezember plötzlich verstorbenen Mitbruder P. Pavel Forgač OblOT war die Wahl des Delegierten, der die Provinz neben dem geschäftsführenden Prior am kommenden Generalkapitel vertreten wird, auf dem Programm; damit wird die seit der politischen Wende in erfolgreichen Aufbau befindliche Tschechische Provinz auf Grund des Beschlusses des Generalrates erstmals auch einen Delegierten ins Generalkapitel entsenden können. Der Hauptteil des Treffens wurde zwei Themen gewidmet: Es wurde die aktuelle Lage der geplanten Kirchenrestitution in Tschechien besprochen und die Priester haben über ihre seelsorglichen Tätigkeiten berichtet. Es hat sich dabei gezeigt, dass ihre Aktivitäten ein ziemlich breites Spektrum von der Krankenseelsorge (die Brüder in der Slowakei) über den Unterricht an den Ordensschulen in Olmütz und Troppau sowie an öffentlichen Schulen bis zur klassischen Pfarrseelsorge umspannen. Der Hochmeister, der u.a. seine Freude über die personelle Entwicklung der Provinz zum Ausdruck brachte, hat anschließend einige Impulse und Vorschläge für die Zukunft der Provinz vorgetragen. Das Treffen der Brüder endete mit einem Gebet und gemeinsamen Mittagessen.

Fr. Aleš Ullmann legt seine ersten Ordensgelübde ab

16.03.2012

Die personelle Situation der Brüderprovinz Tschechien entwickelt sich weiterhin sehr erfreulich. Samstag, den 10. März 2012, legte ein weiterer Mitbruder aus Tschechien seine Zeitliche Profess im Rahmen einer Eucharistiefeier in die Hände von Hochmeister Bruno ab, mit der er sich zu einem Leben nach den evangelischen Räten verpflichtete und seine Zugehörigkeit zum Orden für die nächsten drei Jahre öffentlich bekundete. Viele Ordensmitglieder aus der Provinz Tschechien und Österreich sowie die Familie und Freunde des Neuprofessen kamen zu diesem Gottesdienst und begleiteten so einen jungen Menschen mit Gebeten und Glückwünschen ins Ordensleben. Durch die Ablegung der Ordensgelübde bekundet der Kandidat, daß er seine Berufung in der Nachfolge Jesu und im Dienst an Gott und den Menschen zu leben bestrebt ist.


http://deutscher-orden.at/