Wednesday 17. September 2014
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Allerheiligen und Allerseelen

28.10.2011

Das Gedenken der Toten hat im Deutschen Orden von allem Anfang an eine starke Tradition. Seit der Mitte des 13. Jahrhunderts sind in der Ordenskalendarien drei eigene Anniversarien verzeichnet: Jahresgedächtnisse der verstorbenen Eltern der Brüder und Schwestern des Ordens, der verstorbenen Familiaren und Wohltäter und aller verstorbenen Brüder und Schwestern. Anfang November feiert der Orden mit der ganzen Kirche das Allerheiligenfest und den Allerseelengedenktag und auch dabei werden die verstorbenen Ordensmitglieder ins Gebet wieder hineingenommen. Am 1. November Vormittag feiert der Hochmeister in der Ordenskirche das Hochamt vom Fest; am Nachmittag besucht er mit der ganzen Konventsgemeinschaft den Friedhof der Ordenspfarrei Gumpoldskirchen, auf dem sich die Grabstätten der Ordenspriester und der dort verstorbenen Ordensschwestern befinden. Am Freitag nach Allerheiligen versammeln sich die Ordensbrüder mit Prior und Hochmeister an der Spitze gemeinsam mit den Familiaren in der Kapuzinerkirche, um in einem feierlichen Requiem aller im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder des Ordens zu gedenken.

Überblick über die Gottesdienste

Investitur in Aschaffenburg

19.10.2011

Die diesjährige Investitur von neuen Familiaren der Ballei Deutschland fand wie schon 2006 in Aschaffenburg statt. 12 Familiaren der Ballei Deutschland und eine Familiarin aus der Selbständigen Komturei Alden Biesen waren mit Ihren Familien und Freunden nach Aschaffenburg gekommen, um sich nach einer längeren Vorbereitungs- und Entscheidungszeit durch ein Versprechen an das Familiareninstitut des Deutschen Ordens zu binden und damit Ihre Zugehörigkeit zum Deutschen Orden öffentlich zu bekunden sowie auch Ihre Bereitschaft auszudrücken, diesen in seinen sozialen wie kulturellen Aufgaben zu unterstützen. Viele bereits investierte Familiaren waren allein oder in Begleitung Ihrer Familien gekommen, um bei diesem Ereignis durch ihr Dasein die Freude der Ballei Deutschland über die neuen Mitglieder auszudrücken und diesen auch eine sehr menschliche Aufnahme in den Kreis der Familiaren zu bereiten. Nach einem Empfang im Museum der Stadt Aschaffenburg am Freitag und anschliessender Besichtigung dieses Museums stand der Weihbischof der Diözese Würzburg Ulrich Boom einer feierliche Vesper vor und hielt eine beeindruckende Ansprache, die die Neufamiliaren auf die kommende Investitur einstimmen sollte.

Der Lehrbachornat restauriert

06.10.2011

Eines der prachtvollsten Stücke des Kirchenschatzes der Wiener Deutschordenskirche St. Elisabeth, das Pluviale des sogenannten Lehrbachornates, welcher vom Landkomtur der Ballei Franken, Franz Sigismund Adalbert Freiherr von zu Lehrbach (1729-1787),  im Jahre 1772 - sicherlich nicht für die Wiener Ordenskirche - gestiftet wurde, war in Würde gealtert und der Zahn der Zeit hatte trotz einer wohl bereits im 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts vorgenommenen (leider wenig sachgemäßen) Ausbesserung, ziemlich an dem kostbaren Gewand genagt. Während die prachtvolle, auf rotem Satin angebrachte goldfarbene Metallstickerei sich, wenn auch ein wenig geschwärzt, in gutem Zustand präsentierte, so wies der silberfarbene Damast, der den Grundstoff des Mantels bildet, doch erhebliche Schadstellen auf, Fäden lagen locker und der Saum war mehr oder weniger franselig.  Im Email der prachtvollen, ein Deutschordenskreuz zeigenden Schließe fehlte zudem ein Stück. Der Ornat bot ein  derart fragiles Erscheinungsbild, dass man kaum noch wagte, Ihn zu feierlichen Liturgien zu verwenden.

Die Schatzkammer in der Langen Nacht der Museen

05.10.2011

Zum fünften Mal nahm die Schatzkammer des Deutschen Ordens an der vom ORF organisierten Langen Nacht der Museen teil. Am Samstag, dem 1. Oktober, fanden zwischen 18 Uhr und 1 Uhr knapp 1100 Gäste den Weg in die Museumsräume im Wiener Ordenshauses. Der Zustrom, den die Schatzkammer verzeichnen konnte, zeugt vom ungebrochenen Interesse am Orden, seiner Geschichte und seinen Kunstschätzen.

In verschiedenen Führungen und zahlreichen Einzelgesprächen konnten viele Fragen zur Geschichte und Kunst des Ordens beantwortet werden. 

 

Großen Anklang fanden auch die Kinderführungen, die jungen Besuchern das Leben der Ordensritter näher brachten. Zusätzlicher Besuchermagnet war die ab 21 Uhr geöffnete Sala terrena, der gewöhnlich geschlossene Gartensaal mit barocken Wandmalereien. Ebenso standen die Türen der Kirche bis ins die späten Stunden offen, wo die Besucher zu einem Moment der Ruhe eingeladen waren.

Segnung des Bildes der hl. Elisabeth in Schottenfeld

28.09.2011

Am Dienstag, dem 27. September stand Hochmeister Bruno Platter in der Pfarrkirche zu St. Laurenz am  Schottenfeld in Wien einer feierlichen Marienvesper vor. Die Vesper fand im Rahmen von einer Festwoche statt: Die Pfarrei feiert in diesen Tagen 65 Jahre Betreuung durch den Deutschen Orden und den 225. Weihetag der Pfarrkirche, die in der letzten Zeit renoviert wurde und im Zuge dieser Arbeiten  auch einen neuen Volksaltar bekam. Die Pfarrei ist dem Wiener Schottenstift inkorporiert und wurde im Jahre 1961 dem Deutschen Orden zur Betreuung übergeben. Damit bekamen die aus dem Sudetenland vertriebenen Ordensbrüder ein schönes Wirkungsfeld.

Während der Pontifikalvesper, die er zusammen mit Pfarrer und Prior P. Johannes Kellner OT, mit Ordensmitbrüdern aus dem Wiener Konvent und mit der Schottenfelder Gemeinde gefeiert hat, segnete der Hochmeister  ein neues Bild der heiligen Ordenspatronin  Elisabeth, das in der Kirche auch an das Wirken und das Charisma des Deutschen Ordens erinnern soll. In seiner Ansprache dankte der Hochmeister allen Seelsorgern, die in der Pfarrei wirkten und die die Menschen mit Hingabe auf ihren Lebenswegen begleiteten. Nach der Vesper, die der Pfarrchor auf sehr ausdrucksvolle Weise musikalisch gestaltete, wurden alle Anwesenden zu einer Agape im Pfarrhof eingeladen.  

Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte

Das Gemälde "Die Schlacht von Tannenberg" zu Gast in Berlin

22.09.2011

 

 

 

Eine große Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin beschäftigt sich mit der bisweilen von Emotionen und Vorurteilen bestimmten gemeinsamen Vergangenheit Deutschlands und Polens. Die vom Martin-Gropius-Bau zusammen mit dem Warschauer Königsschloss erarbeitete Ausstellung „Tür an Tür. Polen - Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte", wird vom 23. September 2011 bis 9. Jänner 2012 in Berlin präsentiert. Anlaß ist die polnische EU-Ratspräsidentschaft, die im Juli 2011 begonnen hat. Zum ersten Mal wird die 1000-jährige Geschichte der wechselseitigen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland umfassend dargestellt. Unter den etwa 700 historischen und zeitgenössischen Exponaten ist auch das frisch restaurierte Tannenberg-Gemälde der Schatzkammer des Deutschen Ordens als Leihgabe zu sehen.

 

 

 

 

14. September: Kreuzerhöhung

Titelfest des Deutschen Ordens

13.09.2011

Am Mittwoch, dem 14. September, zelebriert Hochmeister Bruno Platter um 9 Uhr in der Ordenskirche St. Eilsabeth das Hochamt vom Titelfest des Deutschen Ordens: Zur Mitfeier ergeht an alle Interessierten eine herzliche Einladung!

Der Deutsche Orden wählte sich, nach dem Vorbild der Kreuzfahrenden, das Kreuz zum Ordenszeichen. Er feiert daher das Hochfest Kreuzerhöhung als Titelfest. Seine Mitglieder tragen das Kreuz als Ordenszeichen an ihrer Kleidung. Bereits in den ältesten Satzungen des Ordens aus dem 13. Jahrhundert werden die Brüder dazu angehalten, ein vorbildliches Leben zu führen, "da sie das Zeichen der Liebe und des Ordens in der Gestalt des Kreuzes tragen, um damit zu erweisen, dass Gott mit ihnen und in ihnen sei." 

 


http://deutscher-orden.at/