Friday 29. July 2016
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Priesterweihe und Primiz in der Ballei Österreich

02.-03.07.2016

(c) www.vikariatsued.at„Und wenn du das Herz eines Menschen berührst, begegnest du Gott selbst!“

 

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen empfing in der Deutschordenskirche St. Michael in Gumpoldskirchen am Samstag, dem 02. Juli, P. Piotr Rychel aus Gdynia (Gdingen) in Polen durch Handauflegung und Gebet des Bischofs von Eisenstadt, Dr. Ägidius J. Zsifkovics, die Priesterweihe. Mit dem Hochmeister des Deutschen Ordens, Dr. Bruno Platter, und dem Prior der Ballei Österreich, Prior P. Johannes Kellner, waren alle Brüder der Provinz gekommen, zudem Mitbrüder aus den Provinzen Deutschland, aus Tschechien, Südtirol und der Slowakei. Auch Ordensschwestern sowie Familiaren waren der Einladung von P. Piotr gefolgt.

 

"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist"

Hochmeister spendet 2016 188 Jugendlichen das Sakrament der Firmung

 

Mit der am Samstag, 25. Juni, an 12 Mädchen und Burschen in Herrnbaumgarten bei Poysdorf gespendeten Firmung ging der diesjährige Reigen der von Hochmeister gespendeten Firmungen zu Ende. In monatelangen Vorbereitungen durch Gruppengespräche, Glaubensunterricht, Besinnungsveranstaltungen, Kennenlernen der Pfarrgemeinde und Mitgestaltung von Gottesdiensten wurden die Jugendlichen überall gründlich auf dieses Sakrament am Beginn des Jugendalters eingestimmt und vorbereitet. In seiner Ansprache vergaß der Hochmeister deshalb auch nie, den dabei engagierten Frauen, meist Pfarrgemeinderatsmitglieder aufrichtig für diesen wichtigen Dienst zu danken. Während die Firmlinge in Südtirol (Lana, Sarnthein) bei der Firmung meist 12 Jahre alt sind, werden sie in Österreich (Steyr, Schottenfeld, Herrnbaumgarten) in der Regel im Alter zwischen 14 und 16 Jahren gefirmt. In allen fünf Pfarren wurde die Firmung als ein großes und mit viel Liebe gestaltetes Glaubensfest ausgerichtet. Kirchenchor oder Jugendband gaben jeweils ihr Bestes und die Firmlinge waren in der Gestaltung der Liturgie bei Kyrie-Litanei, Fürbitten und Gabenbereitung eingebunden.

 

 

70 Jahre Deutschordensseelsorge

St. Laurenz am Schottenfeld

Eingebettet in die Häuser des 7. Wiener Gemeindebezirkes befindet sich die 1786 geweihte und zur Pfarrkirche erhobene Kirche St. Laurenz am Schottenfeld, die bis heute zu den inkorporierten Pfarren des im Jahre 1155 gegründeten Schottenklosters im 1. Wiener Gemeindebezirk gehört. Nachdem der Zweite Weltkrieg auch für den Deutschen Orden eine Reihe von Umwälzungen gebracht hat, so auch die Vertreibung der deutschen Brüder und Schwestern aus den angestammten Ordensgebieten in Böhmen und Mähren, mussten für diese Tätigkeitsfelder gesucht werden, die auch den Lebensunterhalt mittels Gestellungs-geldern sicherten. Dieser Situation Rechnung tragend wurde durch den späteren Hochmeister Dr. Marian Tumler mit dem Abt des Schottenstiftes, Dr. Hermann Peichl, ein zunächst auf 10 Jahre befristeter Vertrag ausgehandelt, der die seelsorgerische und schulische Betreuung der Pfarre Schottenfeld durch Priester des Deutschen Ordens vorsah und seither immer wieder verlängert wurde.

Feier zum 40. Jahrestag der Bestätigung des Kultes der hl. Dorothea von Montau in der Kathedrale zu Marienwerder/Kwidzyn (Polen)

25.06.2016

© Deutscher OrdenAm liturgischen Gedenktag der hl. Dorothea von Montau fand in der Diözese Elbing/Elblag eine Feier zum 40. Jahrestag der Bestätigung des Kultes der Klausnerin und Mystikerin durch den Heiligen Stuhl statt. Den Deutschen Orden repräsentierten dabei P. Piotr Rychel OT (Wien), Confr. Domherr André Schmeier FamOT (Allenstein/Olsztyn) sowie Confr. Dr. Janusz Trupinda FamOT (Danzig/Gdansk).

Bereits kurz nach Dorotheas Tod bemühte man sich um ihre Heiligsprechung. Dank der Anstrengungen der Kirche in Preußen und des Deutschen Ordens gab der Heilige Stuhl sein Einverständnis zu einem Heiligsprechungsprozess, der in den Jahren 1404-1406 in Marienwerder geführt wurde. Damals verhörte man fast 250 Zeugen über das Leben Dorotheas. Leider machten die schwierige politische Situation auf der italienischen Halbinsel, das westliche Schisma und die Niederlage des Deutschen Ordens in der Schlacht bei Tannenberg einen Abschluss des Verfahrens unmöglich. Die Verehrung Dorotheas nahm jedoch nicht ab, auch nicht in der schweren Zeit der Reformation. Im Jahre 1976 erkannte Papst Paul VI. den jahrhundertealten Kult Dorotheas formell an und bestätigte ihn.

 

Marienburg/Malbork (Polen) feiert 730 Jahre Stadtrecht

17.-18.06.2016

© Foto: Radoslaw KoczynskiAnlässlich des 730. Jahrestages der Verleihung der Stadtrechte an Marienburg veranstaltete die Stadtgemeinde Malbork am vergangener Wochenende ein großes Stadtfest. Dazu wurden die Partnerstädte aus Deutschland, Frankreich, Litauen, Schweden und Irland eingeladen, die dann auch mit starken Delegationen erschienen waren. Schon ein Jahr zuvor hatte sich der Bürgermeister auch um die Teilnahme des Hochmeisters bemüht mit dem Hinweis, dass die Stadt bestrebt sei, gute Beziehungen zum Deutschen Orden zu pflegen, denn – so begrüßte der Bürgermeister den Hochmeister - „ohne Orden gäbe es weder Burg noch Stadt und, obwohl unsere gemeinsame Geschichte ziemlich schwierig war, sind die heutigen Tage eine Zeit der Freundschaft und der guten Zusammenarbeit, wofür wir herzlich danken.“

 

Antrittsbesuch der Komturei An Enns und Salzach bei Bischof Dr. Manfred Scheuer

04.05.2016

© Johannes MühllechnerAm 04.05.2016 führte der Komtureivorstand der Komturei An Enns und Salzach in Begleitung von Vizerektor Univ.Prof. Pater Dr. Ewald Volgger einen offiziellen Antrittsbesuch beim neuen Linzer Bischof, Dr. Manfred Scheuer, durch.

 

Die Familiarendelegation wurde angeführt vom Geistlichen Assistenten Bischofsvikar Regens Dr. Johann Hintermaier und dem örtlichen Komtur Rechtsanwalt Dr. Johannes M. Mühllechner. Das Gespräch fand in einer sehr freundschaftlichen Atmosphäre statt. Bischof Manfred ließ sich über die karitativen Tätigkeiten des Deutschen Ordens im Allgemeinen, aber auch über jene der Komturei im speziellen informieren. Der Deutsche Orden war dem neuen Linzer Bischof nicht unbekannt, hatte er doch auch in Innsbruck immer wieder Kontakte zu den dortigen Familiaren. Von sich aus brachte er die Problematik der Pseudoorden ins Gespräch. Damit einhergehend wurde er informiert, dass die drei päpstlich anerkannten ritterlichen Ordensgemeinschaften (Souveräner Malteser-Ritterorden, Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem und Deutscher Orden) in der Diözese Linz seit vielen Jahren ein freundschaftliches Miteinander pflegen. Ferner wurden auch diverse Möglichkeiten angesprochen, wie sich einzelne Familiaren allenfalls noch in die Diözese einbringen könnten.

Der Hochmeister auf der Marienburg

Enthüllung der berühmten Marienstatue an der Marienburg und Eröffnung der restaurierten Marienkirche und der St. Annenkapelle in Anwesenheit des polnischen Parlamentspräsidenten, des Vize-Kulturministers und des Botschafters von Norwegen

 

© Deutscher OrdenGroße Feierlichkeiten waren am Sonntag, 17. April auf der Marienburg in Polen angesagt: Die Enthüllung des monumentalen Marienmosaiks an der Außenwand der Marienburg, die Eröffnung der in der alten gotischen Form restrukturierten Marienkirche und der ebenfalls vollständig renovierten St. Annenkapelle, die seinerzeit als Grabstätte der Hochmeister diente.

 

 


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