Am 1. August hat der Wiener Weihbischof Dr. Helmut Krätzl den Diakon und Mitglied des Deutschordenskonvents am Hochmeisteramt P. Miloš Zárecký zum Priester geweiht. Mit dem Weihbischof haben bei der Messe auch der Hochmeister, die Prioren von Österreich, Tschechien und Slowenien, Ordenspriester aus der tschechischen und österreichischen Provinz und viele Diözesanpriester aus der Slowakei, der Heimat von P. Miloš, konzelebriert. Anwesend waren auch die Mitbrüder des neuen Priesters aus der Gemeinschaft am Hochmeisteramt, die Deutschordensschwestern aus der Slowakei und aus Österreich und zahlreiche Gäste, vor allem Gläubige aus der Slowakei. Weihbischof Krätzl hat am Anfang seine Freude über einen neuen Priester in der Zeit des Mangels an Priesterberufungen zum Ausdruck gebracht. In seiner eindrucksvollen Predigt hat er dann über die Sendung und über die Aufgaben eines Priesters heute gesprochen. Die ganze Feier wurde auch von einem slowakischen Chor mitgestaltet und die liturgischen Lesungen und die Lieder in beiden Sprachen haben die Universalität der Kirche und des Ordens über die Grenzen hinweg unterstrichen. Anschließend hat der Hochmeister alle zu einer "Agape" im Hof des Deutschen Hauses eingeladen.
P. Miloš ist 29 Jahre alt und kommt aus der Slowakei. Nach dem Abitur an einer technischen Mittelschule in Trnava (1998) trat er ins Priesterseminar zu Bratislava ein, wo er 5 Jahre als Seminarist war. Im Oktober 2003 wurde er ins Noviziat im Deutschen Orden aufgenommen und hat es im Konvent Maria Birnbaum (Bayern) verbracht. Nachher studierte er an der Theologischen Fakultät in Innsbruck. Am 29. September 2007 legte er die feierliche Profess ab, am 8. Dezember 2007 wurde er zum Diakon geweiht. Sein erstes Diakonatsjahr hat er in der Wiener Dompfarrei, sein zweites dann in der Pfarrei Cyrill und Method in Wien verbracht. Ab September wird er als Priester in Slowenien wirken.